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Team X-Treme - Das Monster aus dem Eis


Rezension von Alex Sölch

Inhalt: In Norwegen geht das Team X-Treme Meldungen über ein geheimnisvolles Schneemonster nach. Ein schweigsamer NATO-Offizier, ein Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg und eine verlassene Wetterstation sind mehr als verdächtig - aber was das Team dann tatsächlich im Dunkel der Tiefe vorfindet, sprengt alle Erwartungen ...

Story: Mit dem Ende der zweiten Staffel bekommt man noch einmal einen tollen Fall des "Team X-Treme"s erzählt. Er führt die Teammitglieder nach Skandinavien, wo ein yetiähnliches Geschöpf ihr Unwesen treibt. Als sich die Nachwuchsermittler auf ihrer Recherche im Fall in die Schneeregion retten müssen, beginnt eine wilde Verfolgungsjagd, in der nicht nur das Schneemonster für jede Menge Spannung sorgt. Ihre wahre Identität bleibt im Unklaren, ebenso wie vieles weitere, dem das Team auf seinem Weg begegnet. Unter anderem kann auch Bata Clava wieder für einige Unruhe stiften und auch nach Ende der Folge weiß man noch nicht wirklich, woran man ist. Die Variante, mit Cliffhangern für weitere Spannung zu sorgen, wird also auch hier wieder beherzigt und so bleibt die Grundspannung, die man seit der ersten Folge hält, erhalten. So gut wie die zweite Staffel beginnt, so gut endet sie auch fast, obwohl man mit der fünften Folge noch eine Schippe draufgelegt hatte. "Das Monster aus dem Eis" zählt aber dennoch zu den besten Einfällen, die Michael Peinkofer in diese Serie integriert hat.

Sprecher: Auch in dieser achten Folge trifft man auf viele Stimmen der letzten Folgen, weil sich alle Handlungsstränge wieder einmal für einen kurzen Moment zusammenfügen. So hat Andreas Fröhlich, um nur einen der vielen zu nennen, wieder einen Gastauftritt, nachdem er in der fünften Folge dem Team einige Rätsel mit auf den Weg gegeben hatte. Ebenso taucht er dieses Mal wie aus dem Nichts auf und überzeugt mit ungewohnt ruhiger Sprechweise. Ansonsten bietet man auch wieder viele bekannte Sprecher auf, die ihren Ruf bestätigen können und gute Leistungen liefern. Zu diesen zählen Gerald Schaale, Dietmar Wunder, Jürgen Kluckert und andere, desweiteren hat man auch Jan-David Rönfeldt (bekannt aus der Lauscherlounge-Serie DODO und weiteren Produktionen) in die Riege integriert, allerdings wurden seine Passagen sehr verzerrt, um das ganze wie eine Computerstimme wirken zu lassen. Nebst Grimm, Reusse, Schümann und Rohrbeck, die ihre gewohnt guten Leistungen an den Tag legen bekommt man es mit Alexander Seidel, Katja Nottke, Uwe Jellinek, Konstantin Seidenstücker, Christian Gaul, Stefan Gossler und Kai Schwindt zu tun. Der ein oder andere dürfte bei Hörspielfans einen Namen haben, größere Sprecherausfälle kann ich in der gesamten Serie noch nicht beklagen, Produzent und Regisseur Oliver Rohrbeck hat gute Sprecher zusammengesucht.

Musik und Effekte: Dieses Mal fällt die Untermalung deutlicher aus, als man es bisher gewohnt war. Während der Verfolgungsjagd durch die Schneeregion wird der gesamte Weg mit Musik hinterlegt und nur bei Aufeinandertreffen gerät die Musik ein wenig in den Hintergrund, um danach wieder in üblicher Lautstärke zurückzukehren. So ganz lässt sich hier der rote Faden noch nicht erkennen, denn besonders die Technik müsste klarmachen, womit man es beim "Team X-Treme" zu tun bekommt. Man bleibt irgendwo zwischen Jugendunterhaltung, Science-Fiction und Agentenabenteuer, die Fälle stellen sich durchaus unterschiedlich dar, führen letztendlich aber stets zu den gleichen Drahtziehern. Dementsprechend kann man auch nur sagen, dass die Effekte zu dieser Unklarheit beitragen, was aber mit Sicherheit auch absichtlich geschieht, weil damit die Grundspannung aufrechtgehalten werden kann. Auf gutem Niveau sorgt aber auch in dieser achten Episode die Untermalung für die nötige Stimmung, gerne darf sich die Serie auf diesem Niveau weiterbegeben.

Fazit: Wieder eine starke Folge, die den guten Status der "Team X-Treme" - Serie untermauert. Man hat in den bisherigen Folgen eine äußerst gute Storyline bewiesen, die mit mehreren Handlungssträngen dafür sorgt, dass die Serie unberechenbar bleibt. Durch den Einsatz von Science-Fiction-Elementen scheint somit nichts unmöglich, was ein breites Spektrum an Fortsetzungsmöglichkeiten der Handlungen bietet. Mit guten Sprechern und guter Untermalung kann man für den nötigen Esprit sorgen, den diese jugendbetonte Serie benötigt und man etabliert mit dieser zweiten Staffel eine interessante Serie auf dem Abenteuermarkt, die nicht nur für Kinder und Jugendliche interessant sein dürfte.

Note 2+