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TKKG - Die Jagd nach den Millionendieben


Rezension von Robin Schenck

Inhalt: Eigentlich wollen Tarzan, Gaby und Karl nur mal abends übers Volksfest bummeln, aber aus dem kleinen Ausflug wird ein großes Abenteuer. Zufällig beobachtet Tarzan, wie die schon lange gesuchten Millionendiebe aus einer Villa wertvolle Gemälde stehlen. Unsere vier Freunde vom TKKG, denn natürlich gehört auch Klößchen dazu, wollen die Bande ganz allein entlarven. Welche Rolle spielt der seltsame Bruder des unsympathischen Zeichenlehrers Pauling? Haben die Rocker etwas mit den Einbrüchen zu tun? Was tut sich in der feudalen Villa von Klößchens Eltern, wo der Chauffeur niedergeschlagen wird und das Luxusauto verschwindet? Lauter merkwürdige Dinge geschehen, die sich nicht zusammenreimen. Nichts kann unsere vier Freunde von der waghalsigen Gangsterjagd abhalten, die mit einer handfesten Überraschung endet.

Story: Die erste Folge der Serie gehört meiner Meinung nach zu den Besten der Serie. Im Gegensatz zu den neuen Folgen lösen TKKG gemeinsam den Fall, obwohl man schon dort leicht merkt, dass Tim am Meisten zu sagen hat. Ebenfalls Positiv anzumerken ist, dass nicht schon nach den ersten 10 Minuten schon bekannt ist, wer der Täter ist. Es wird zwar schon schnell klar, dass Eddie und Otto zu den Bilderdieben gehören, jedoch wird der Boss der Bande erst am Ende der Folge gestellt.

Sprecher: Das man für diese Serie die richtigen Sprecher ausgewählt hat, merkt man noch heute, denn es sind immer noch dieselben Sprecher. Im Gegensatz jedoch zu den neuen Folgen, klingen die Sprecher hier hoch motiviert und erledigen ihre Arbeit sehr gut. Zwar sind mit Joachim Wolff und Hans Meinhardt nur zwei wirklich bekannte Sprecher an Bord, doch auch alle anderen können überzeugen.

Musik und Effekte: In der Neuauflage hat man hier eher düstere Musikstücke eingesetzt und dies passt auch zu der Folge. Auch bei den Effekten hat man nichts falsch gemacht, aber dafür ist EUROPA ja bekannt. Negativ anzumerken ist, dass man in der Neuauflage mehrere Szenen einfach weg geschnitten hat. Begründet wurde dies, da man die Stellen mit Musiken von Carsten Bohn versehen waren, aber dennoch wurden auch viele Stellen grundlos gekürzt.

Fazit: Schon der erste Fall der Serie ist ein richtiger Kracher. Eine spannende Folge, motiviere Sprecher, und ein gute, düstere Atmosphäre machen dieses Hörspiel zu einem schönen Hörerlebnis. Für Fans der Serie natürlich ein Pflichtkauf, aber auch alle anderen Hörspielfans können dieses Hörspiel mal antesten.

Note 1