www.hoertipps.de >> Serien >> Jack Slaughter >> Das Tor zur Hölle
Inhalt: Ein verbotenes Buch offenbart Professor Doom den geheimen Standort vom Tor zur Hölle. Dort soll das Instrument für Dooms magische Macht liegen. Aber ein unüberwindbares Siegel versperrt den Durchgang. Nur die Tochter des Lichts ist in der Lage das Tor zu öffnen. Dämonenjäger Jack Slaughter passiert leider ein fataler Fehler, der Parapsychologin Dr. Kim Novak fast das süße und unschuldige Leben kostet...
Story: Endlich gibt es neue Abenteuer Jack Slaughters und nachdem mir bereits die ersten beiden Hörspiele gut gefallen haben, kann auch dieser Teil überzeugen. Es ist immer noch schwer diese Serie in ein passendes Genre einzuordnen, hier wird eine wilde Mischung aus Horror und Comedy geboten, jedoch ohne dass eines der beiden Genres zu weit ausgereizt wird. Der Humor der Hörspiele wird sicherlich nicht jedermanns Sache sein und auch ich persönlich konnte bei einigen Witzen nur eher schmunzeln als in Lachanfälle auszubrechen. Da das Ganze aber sehr locker und kurzweilig erzählt wird, konnte mich auch diese Geschichte wieder einmal nett unterhalten, auch wenn mir der zweite Teil inhaltlich noch ein wenig mehr zugesagt hat.
Sprecher: Erneut eine tolle Besetzung, hier wimmelt es nur so von prominenten Sprechern, was den Hörgenuss natürlich noch einmal verstärkt. Simon Jäger und David Nathan sind in den beiden Hauptrollen ein tolles Team und es macht einfach Spaß ihnen zu lauschen. Arianne Borbach entwickelt sich ebenfalls immer mehr zu einer Hauptsprecherin und auch sie bringt die Rolle der Dr. Kim Novak sehr gut rüber. Die weiteren Rollen wurden mit Sprechern wie Till Hagen, Gisela Fritsch, Rainer Fritzsche, Klaus Dieter Klebsch (klasse als Professor Doom!), Ulrike Stürzbecher, Detlef Bierstedt, Dennis Schmidt-Foss und einigen weiteren ebenfalls sehr namhaft besetzt. Bei diesen Namen braucht man sich wirklich keine Sorgen machen, sie alle sind Profis, die ihr Handwerk verstehen.
Musik und Effekte: Ebenfalls wirklich klasse ist die musikalische Untermalung. Es kommen größtenteils recht chillige Stücke zum Einsatz, die einfach ein Gute-Laune Flair versprühen. Aber auch die spannenden Szenen weiß man gut zu untermalen, wo natürlich eher düstere Klänge zum Einsatz kommen. Bei den Effekten hat man ebenfalls sehr sorgfältig gearbeitet.
Fazit: Auch der dritte Teil der ersten deutschen „Horror-Sitecom“ im Hörspielformat kann überzeugen. Die Geschichte ist zwar in meinen Ohren einen Ticken schwächer als der zweite Teil, kann aber immer noch knapp eine Stunde sehr kurzweilig unterhalten. Einen hohen Anteil daran haben auch die wunderbar aufgelegten Sprecher und die wirklich tolle musikalische Untermalung. Wer schon die ersten beiden Abenteuer Jack Slaughters mochte, dürfte sich auch hier wieder gut unterhalten fühlen, wer mit der Serie bisher nicht klar kam, dürfte auch hier nicht glücklich werden.
Note 2
Jack Slaughter - Das Tor zur Hölle



