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Point Whitmark - Eiland der Gespenster


Rezension von Robin Schenck

Inhalt: Der dichteste Nebel seit dreißig Jahren sucht die Küste heim. Ausgerechnet jetzt werden Jay, Tom und Derek auf den Friedhof bestellt. Vater Callahan braucht ihre Hilfe. Furchtbare Heimsuchungen plagen den alten Eldridge Buchanan, und der katholische Geistliche hat sich vorgenommen, Licht in das Dunkel zu bringen. Doch die Mächte der Finsternis sind am Werk. Was verbirgt sich hinter der geisterhaften Erscheinung am Ufer des Lake Erryn? Ist es die Seele der Toten, die keinen Frieden finden kann? Im Schatten der Staumauer erblicken die Jungen die weiße Frau...

Story: Nachdem man sich in letzter Zeit wieder deutlich gesteigert hat und viele sehr gute Hörspiele in Folge abgeliefert hat, fällt man bei diesem Abenteuer leider wieder auf das Niveau ab, das man aus den Folgen 19-21 kannte. Wie schon damals ist auch hier die Geschichte nicht durchgängig schlüssig und einige Szenen wirken mehr aneinander geheftet anstatt das man einen roten Faden erkennen würde. So passiert es auch schnell dass man als Hörer der Geschichte nicht mehr mit der vollen Aufmerksamkeit lauscht und sich einige Szenen schon etwas in die Länge ziehen. Am Ende wird die Geschichte zwar noch einmal richtig spannend, insgesamt hatte ich mir hier allerdings doch mehr erhofft. Inhaltlich ist das hier allerhöchstens eine durchschnittliche Angelegenheit.

Sprecher: Die Sprecher hingegen sind mehr als nur eine durchschnittliche Angelegenheit, die sind nämlich wie immer top aufgelegt, zumal man auch diesmal einige bekannte Sprecher ins Studio geholt hat. Dazu gehören unter anderem Jürgen Kluckert, Marius Götze-Claren, Olaf Reichmann, Heinz Ostermann und Melanie Hinze. Die drei Hauptsprecher Sven Plate, Kim Hasper und Gerrit Schmidt-Foss überzeugen natürlich ebenfalls wieder einmal, die drei sind ein eingespieltes Team und bringen ihre Rollen wirklich perfekt rüber.

Musik und Effekte: Noch stärker als die Sprecher war diesmal die technische Seite, denn die Nebelatmosphäre ist einfach gigantisch. Die Szenen im Nebel hat man einfach perfekt inszeniert, anders kann man es nicht sagen. Ebenfalls klasse ist auch diesmal die musikalische Untermalung, zwar werden hier wieder die typischen Klänge eingesetzt, was einige Hörer vielleicht nicht ganz so gut aufstoßen könnte, die düstere Atmosphäre kann man auch diesmal wieder toll damit untermalen.

Fazit: Rein auf die Sprecher und die technische Seite bezogen wieder ein tolles Hörspiel, dafür bietet die Story diesmal leider einige Schwachstellen, sodass hier letztlich nur ein sehr knappes ‚gut’ rausspringt, inhaltlich konnte mich die Story diesmal leider nicht so mitreißen, wie es bei den meisten Abenteuern davor der Fall gewesen ist. Die sehr gut aufgelegten Sprecher und eine nahezu perfekte technische Seite können den Gesamteindruck aber noch einmal stark nach oben ziehen.

Note 2-