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Inhalt: Die Fünf Freunde müssen Onkel Quentin zu einem Forschungsauftrag begleiten. Damit drohen langweilige Ferien! Doch es wird spannender als erwartet, denn in der Gegend gibt es Treibsand! Hat einst König John tatsächlich seine Krone im Treibsand verloren, wie der seltsame Bauer Henry behauptet? Und wer versucht, Onkel Quentins Forschungsarbeit zu sabotieren? Im Nu stecken die Fünf Freunde in einem neuen Fall...
Story: Wie bei TKKG bringt man auch bei den Fünf Freunden diesmal zwei Abenteuer auf einmal heraus und im Vergleich zu „…und das Höhlen-Labyrinth“ gefiel mir diese Geschichte besser, da sie einfach unterhaltsamer und kurzweiliger war. Die Spielzeit beträgt auch diesmal knapp 50 Minuten, allerdings passiert hier ein wenig mehr und die Geschichte gestaltet sich auch spannender, wobei man das Wort „Spannung“ bei dieser Serie nicht falsch verstehen darf. Das hier ist kindgerechte Spannung, Fans von Serien wie Gabriel Burns oder Caine sind bei den Fünf Freunden auf jeden Fall an der falschen Adresse. Inhaltlich also eine gelungene Angelegenheit, mal sehen ob auch die Umsetzung stimmt.
Sprecher: Die Besetzungsliste liest sich wieder einmal ganz gut, auch diesmal sind einige bekannte Namen mit an Bord. Das wären in diesem Fall Andreas von der Meden, Celine Fontages, Traudel Sperber, Lilli Dräger, Herbert Tennigkeit und ein paar weitere, die Performances kann man auch diesmal alle als gut durchwinken. Auch die vier Hauptsprecher machen ihren Job gut, Ivo Möller klingt an einigen Stellen zwar noch immer etwas hölzern und meiner Meinung nach ist er auch noch der Schwächste von den Vieren, man bemerkt aber schon eine deutliche Steigerung im Vergleich zu seinen ersten Folgen.
Musik und Effekte: Die musikalische Untermalung ist ebenfalls ganz gut geworden, es werden einige ältere Klänge aber auch neue Stücke eingesetzt, die Mischung passt hier aber. Bei den Effekten hat man ebenfalls alles richtig gemacht und diesmal auch etwas mehr Atmosphäre aufbauen können, als es bei der letzten Folge der Fall war.
Fazit: Etwas besser als die vorherige Folge, denn hier passiert bei gleicher Spielzeit deutlich mehr. Zu viel erwarten sollte man allerdings auch nicht, da die Fünf Freunde immer noch eine Kinderserie ist und ältere Hörer den Fall bereits nach einigen Minuten durchschaut haben. Als easy listening für Zwischendurch eignen sich die Hörspiele allerdings prima. Die Sprecher machen auch diesmal ihren Job allesamt gut und auch bei der technischen Seite hat man sauber gearbeitet. Für junge Hörer und Fans der Serie sicherlich erneut eine interessante Produktion, ältere Hörer machen hier aber auch nichts falsch, wenn sie sich mal wieder ein Kinderhörspiel geben wollen.
Note 2-
Fünf Freunde und der verhängnisvolle Treibsand



