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Inhalt: Während einer Schiffsreise rettet sich Poe von einem Wrack. Die einzige Überlebende eines Schiffsbruches, ihr Name ist Leonie Gordon. Mit ihr kommt ein geheimnisvoller Sarg an Bord. Doch bevor Poe mehr über Leonie erfahren kann, gerät das Schiff in einen Sturm und Poe wird in den Mahlstrom eines fürchterlichen Alptraums hinab gezogen.
Story: Mit „Sturz in den Mahlstrom“ legt man meiner Meinung nach die bisher Beste Produktion dieser Serie hin. Die Geschichte ist verdammt spannend und auch die Rahmenhandlung wird hier etwas vorangetrieben. In der ersten Hälfte des Hörspiels hört man, was Edgar Allan Poe auf dem Schiff passiert, mit dem er am Ende der vierten Folge abgereist ist, in der anderen hört man wieder einen von Poe’s träumen. Diesmal ist er mit seinem Bruder ein armer Fischer, der schließlich mit einem anderen Fischer eine Wette abschließt. Diese Szenen sind alle sehr spannend und einfach unglaublich atmosphärisch. Im ersten Teil des Hörspiels, als Poe sich noch auf dem Schiff befindet, lernt man übrigens noch eine neue Hauptfigur kennen lernen. Leonie Goron (gesprochen von Iris Berben) wird von Poe von einem sinkenden Schiff gerettet. Ich habe mich von diesem Hörspiel phantastisch unterhalten gefühlt und freue mich auf die nächsten Geschichten!
Sprecher: Wie bereits erwähnt lernt man in dieser Folge eine weitere Hauptperson kennen. Iris Berben spricht Leonie Goron und das macht sie sehr gut, auch wenn sie hier noch nicht allzu viel Text hat. Ulrich Pleitgen spricht wie immer Edgar Allan Poe, aber von sprechen kann hier eigentlich keine Rede sein, denn er spielt diese Rolle richtig. Außerdem hört man noch Benno Fürmann, Manfred Lehmann, Jürgen Wolters, Till Hagen (diesmal nicht als Dr. Tempelton), Thomas Hoffmann, Christan Gaul und Peter Groeger. Wie man es von der Serie bereits gewohnt ist, fällt auch hier kein Sprecher mit schlechten Leistungen auf, eher im Gegenteil, denn jeder bringt seine Rolle sehr überzeugend rüber.
Musik und Effekte: Was für eine Atmosphärenbombe! Was man hier mit den tollen Musikstücken und verdammt echt wirkenden Effekten für eine Atmosphäre auf die Beine gestellt hat, ist einfach der Wahnsinn! Ich habe während des Hörens für ein paar Sekunden die Augen zugemacht und mir kam es vor, als wäre ich selbst auf einem Schiff, so echt wirkt die Szenerie. Wenn STIL so weitermacht, hat man den Ohrkanus 2007 so gut wie sicher!
Fazit: Eine sehr starke Folge, die für mich bisher die Beste der ganzen Serie ist. Die Geschichte ist mal wieder verdammt spannend und unterhaltsam. Außerdem treibt man die Rahmenhandlung etwas voran, indem man eine neue Hauptfigur ins Spiel bringt. Die Rolle der Leonie Goron wird von Iris Berben gesprochen und das macht sie sehr gut. Auch die weiteren Sprecher liefern alle sehr überzeugende Leistungen ab. Technisch ist dieses Hörspiel ein richtiges Meisterwerk geworden, denn die Atmosphäre die man hier mit den tollen Musikstücken und den verdammt echt wirkenden Effekten aufbaut ist einfach der Wahnsinn. Für mich ist dieses Hörspiel eine waschechte TOP Produktion, die jeder Hörspielfan einmal gehört haben sollte!
Note 1
Edgar Allan Poe - Sturz in den Mahlstrom



